
VIER PFOTEN ist bei Weltgesundheitsversammlung in Genf Mitglied der Delegation des österr. Gesundheitsministeriums
Tierschutz muss im Sinne von „One Health“ Teil der Pandemieprävention werden
Genf/Wien - Auf der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung der WHO in Genf vom 22.-28. Mai unter dem Motto „Health for peace, peace for health“ kommen Vertreter von Ländern aus aller Welt zusammen, um den Weg für eine bessere Pandemieprävention, eine zielgerichtete Vorbereitung auf Gesundheitskrisen und ganz generell mehr Resilienz zu bahnen. VIER PFOTEN freut sich, dass Mitarbeiterin Denise Ocampo als Jugendvertreterin Teil der österreichischen Delegation des Gesundheitsministeriums ist und damit die hohe Bedeutung des Tierschutzes betont.
Für VIER PFOTEN hat COVID-19 die Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier und Natur auf schmerzhafte Weise deutlich gemacht. „Tierwohl ist zu einer zentralen Überlebensfrage des Menschen geworden. Wir brauchen daher einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Tieren und der Natur. 75 Prozent der neu auftretenden Infektionskrankheiten sind Zoonosen, sprich tierischen Ursprungs. Die Verschlechterung der Ökosysteme, der Verlust und die Zersplitterung von Lebensräumen, der Verlust der biologischen Vielfalt, das Vordringen in die Lebensräume wild lebender Tiere, der kommerzielle Handel mit Wildtieren und die intensive Tierhaltung erhöhen das Risiko des Ausbruchs dieser Infektionskrankheiten“, erklärt Denise Ocampo, die für VIER PFOTEN im Kampagnenteam tätig ist.

